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Heizung - Info
Wärmepumpen

Wärmepumpen wandeln Sonnenenergie aus dem Erdreich, aus dem Grundwasser oder aus der Luft in Heizwärme um. Die Energie wird aus der Umwelt genutzt und ist von fossilen Energieträgern unabhängig.
Für die Nutzung von Erneuerbarer Energien wird über das EEWärmeG (Enerneuerbare-Energien-Wärmegesetz) und EnEV (Energieeinsparverordnung) Fördermittel bereit gestellt.

In anderen Ländern hat sich die Technologie bereits durchgesetzt (vdzev) In der Schweiz werden 75% der Neubauten mit Wärmepumpen ausgestattet, in Schweden sind es sogar über 90%. Aber auch in Deutschland werden Wärmepumpen immer beliebter.

Funktionen der Wärmepumpe:

Wärme wird aus der Außenluft, dem Erdreich oder aus dem Grundwasser aufgenommen. Ein flüssiges Kältemittel wird unter geringem Druck und bei sehr niedrigen Temperaturen verdampft. Der Dampf wird von einem Verdichter aufgesaugt und mit Antriebsenergie komprimiert. Durch die Verdichtung wir ein höherer Druck erzeugt und die Temparatur des Kältemittels steigt an. Diese Wärme wird für die Heizkörper genutzt.

Wärmepumpen sind ideal in Kombination mit einer Photovoltaik- oder Solarthermieanlage.

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Wärme aus Luft / Erdreich / Wasser

Außenluft

Ein Wärmeübertrager entzieht der Luft die Energie und wandelt sie in nutzbare Wärme um. Ideal für die Umstellung bestehender Heizsysteme auf eine Wärmepumpe.

Erdreich

Über Erdsonden (50-100m tief) leitet ein Wärmeträgermedium die Erdwärme zur Wärmepumpe. Diese Technik arbeitet mit konstanten Temperaturen bei ganzjährig gleicher Effizienz.

Grundwasser

Über einen Saugbrunnen wird Grundwasser zu einem Wärmeübertrager befördert. Die Wärmepumpe nimmt die Energie auf und wandelt sie in Wärme um. Dieses Prinzip bietet ganzjährig ein Maximum an Effizienz.